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Pflegezentrum soll erweitert werden

Auch in der Region Ennetsee macht sich der Pflegebetten-Notstand bemerkbar. Die Bürgergemeinde Cham hat daher die Erweiterung des Pflegezentrums in den Investitionsplan aufgenommen. Das wurde an der Bürgergemeinde-Versammlung vom 9. Dezember 2008 bekannt.

Die von 73 Personen besuchte Bürgergemeinde-Versammlung nahm von den Ausführungen des Präsidenten der Pflegezentrum Ennetsee Cham AG, Josef Huwiler, interessiert Kenntnis. Er machte vor der Versammlung deutlich, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen auch in der Region Ennetsee zunehmen wird. Bereits heute weist das Pflegezentrum Ennetsee Cham eine dauernd hohe Auslastung aus. «Wir müssen uns auf eine stärkere Belegung des Pflegezentrums vorbereiten», erklärte Josef Huwiler an der Versammlung. Daher wird die Pflegezentrum Ennetsee Cham AG in den kommenden Tagen ein Gesuch an den Zuger Regierungsrat richten, die Zahl der Betten von heute 60 auf neu 80 zu erhöhen.

 Bereits bei der Planung des im Jahre 2002 in Betrieb genommenen Hauses wurde diese Option in Betracht gezogen. Läge die regierungsrätliche Bewilligung vor und die die Finanzierung gesichert, könnte die Bürgergemeinde rasch mit dem Erweiterungsbau beginnen. Im Investitionsplan der Bürgergemeinde ist daher für den Ausbau des Pflegezentrums der Betrag von 15 Millionen Franken aufgeführt.

Hohe Sozialkosten

Ohne Gegenstimmen genehmigte die Versammlung das Budget 2009. Es sieht bei Aufwendungen von 1, 28 Mio. Franken und Erträgen von 1,15 Mio. Franken einen Aufwandüberschuss von 135‘700 Franken vor. Vor allem die steigenden Sozialkosten bereiten dem Bürgerrat Sorge. Trotz des zu erwartenden negativen Ergebnisses sei nicht mit der Erhebung von Steuern zu rechnen, betonte Bürgerpräsident Othmar Werder an der Versammlung. Mit den Erträgen aus den Liegenschaften können ein Grossteil der Sozialhilfe quer-finanziert werden.

Ohne Gegenstimme hiess die Versammlung im Weiteren acht Einbürgerungsgesuche gut.

Ernst Rohrer geehrt

Noch einmal wurde an der Versammlung der Musiker Ernst Roher geehrt, der von der Bürgergemeinde mit dem zweiten Anerkennungspreis bedacht wurde. Patrick Britschgi ehrte ihn als einen Macher, Musiker und Motivator, der wesentlich zum Aufbau der Musikschule beigetragen habe.
Unter seiner Ägide habe die Musikschule, insbesondere die Blasmusik, in über 40 Jahren eine unglaubliche Entwicklung erfahren. Aus diesem Orchester entstanden diverse erfolgreiche und dauerhafte Formationen, so die bekannte und legendäre «LorzeRohrer Big Band». Bei all diesen Erfolgen, so Britschgi, sei Ernst Rohrer ein ruhiger und bescheidener Leiter gewesen, der immer mehr Werte als «nur» die Musik vermittelt habe. Für die Leistungen des Geehrten setzte es in der Versammlung einen lang anhaltenden Applaus ab.

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