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Bürgergemeinde-Versammlung Cham vom 20. Juni 2006

Ein Studienwettbewerb über das Spitalareal

Über das Chamer Spitalareal wird ein Studienwettbewerb durchgeführt: Die Bürgergemeinde-Versammlung vom Dienstag (20. Juni 2006) genehmigte dafür einen Kredit von 150'000 Franken. Im Weiteren wurden fünf Einbürgerungsgesuche, die Teilrevision des Einbürgerungsreglements und die Zuständigkeitsordnung für Ausgabenbeschlüsse genehmigt.

 

Auslöser des Studienwettbewerbs ist die Absicht der Bürgergemeinde Cham, ihre baufällige Liegenschaft Rigistrasse 7 zu sanieren, zu erweitern oder neu zu bauen. Gleichzeitig melden Andreas-Klinik und Pflegezentrum Bedarf an Parkplätzen für das Personal an. Und schliesslich beabsichtigt die Gemeinnützige Baugenossenschaft, im Zusammenhang mit der Sanierung des Altersheims Büel 15 Alterswohnungen zu realisieren. Um für diese Bauprojekte eine sinnvolle Gesamtkonzeption zu erhalten, hat sich die Bürgergemeinde Cham entschlossen, in Zusammenarbeit mit der Einwohnergemeinde und der Gemeinnützigen Baugenossenschaft einen Studienwettbewerb in Auftrag zu geben. Die Studie soll Auskunft darüber geben, wie sich Gebäude und Parkierung städtebaulich am besten in das sensible Gebiet des Spitalareals eingliedern. Parallel dazu hat die Einwohnergemeinde eine Studie über die Verkehrsführung in diesem Gebiet in Auftrag gegeben, welche in den nächsten Wochen fertig wird und wichtige Anhaltspunkte für die weitere Planung dieses Gebiets geben wird.

Die Bürgergemeinde-Versammlung unter der Leitung von Bürgerpräsident Othmar Werder hiessen dafür oppositionslos einen Kredit von 150'000 Franken gut. Geplant ist, fünf bis sechs Architekturbüros einzuladen. Die Gemeinnützige Baugenossenschaft und die Einwohnergemeinde werden sich an den Kosten des Wettbewerbs beteiligen.

 

Zustimmung zu Einbürgerungsgesuchen

Im Weiteren hiessen die 93 anwesenden Stimmberechtigten eine Revision des Einbürgerungsreglements gut; wichtigste Neuerung ist der Ersatz der Einbürgerungstaxen (bis zu maximal 10'000 Franken) durch Gebühren (maximal 2400 Franken). Gutgeheissen wurden fünf Einbürgerungsgesuche.

Zustimmung bei den Stimmberechtigten fand auch die Teilrevision der Zuständigkeitsordnung für Ausgabenbeschlüsse aus dem Jahre 1982, die eine Anpassung der Finanzkompetenz des Bürgerrates an die Teuerung beinhaltet.

Genehmigt wurde schliesslich auch die Rechnung 2005, die mit einem Ertragsüberschuss von gut 100'000 Franken abschliesst.

 

Wie Fotografin Marianne Blatter arbeitete

Im doppelten Sinne erlebten die Stimmberechtigten an der Bürgergemeindeversammlung eine Premiere: Der Bürgerrat genehmigte 2005 erstmals einen Beitrag aus dem Kulturfonds, dank welchem  die Burg Zug den umfangreichen Nachlass der bekannten, 2004 verstorbenen Chamer Fotografin Marianne Blatter erwerben konnte. Mathilde Tobler, Kuratorin der Burg Zug, und Reto Nussbaumer, wissenschaftlicher Mitarbeiter, gaben den Anwesenden eine spannende Einführung in die Welt der frühen, analogen Fotografie. Das wertvolle Negativmaterial der Fotografin wird derzeit wissenschaftlich aufgearbeitet. Premiere erlebte ein von der Burg Zug in Auftrag gegeben Videoproduktion über das Wirken der Fotografin: Das Video, gedreht von Ursula Jones Trösch, zeigt im originalen Studio und Fotolabor, nach welchen Grundsätzen Marianne Blatter gearbeitet hat. Die beiden Töchter von Marianne Blatter, die bis zuletzt auch ihre Mitarbeiterinnen waren, erklären und kommentieren die Arbeitsweise dieser einfühlsamen Porträtfotografin.

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