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Rekordbeteiligung an der Versammlung

Die Chamer Bürgergemeindeversammlung stimmte am Dienstag allen Geschäften zu: dem Voranschlag 2007 sowie 16 Einbürgerungsgesuchen. Einen kräftigen Applaus gab es für Josef Stähli, dem ersten Träger des Anerkennungspreises der Bürgergemeinde.

Genau 100 Personen fanden sich zur Budgetversammlung der Bürgergemeinde Cham am Dienstag, 24. Januar 2007, im Saal des Restaurants Kreuz ein. «Seit längerer Zeit stellen wir ein ungebrochenes, sogar steigendes Interesse an den Geschäften der Bürgergemeinde fest», stellte Bürgerpräsident Othmar Werder mit Blick auf die Motion zur Abschaffung der Bürgergemeinden im Kantonsrat fest. In der Gemeinde Cham leben 1035 Stimmberechtigte, was einem Stimmanteil von rund zehn Prozent entspricht: «Von einer solchen Stimmbeteiligung können Einwohnergemeinden in der Regel nur träumen», so Werder. Die Legitimation für die Weiterexistenz der Bürgergemeinden sei unter diesen Voraussetzungen wohl «mehr als gegeben».

Voranschlag 2007 genehmigt

Die Versammlung genehmigte oppositionslos den Voranschlag 2007, obschon dieser seit langem mit einem Aufwandüberschuss rechnet. Das berechnete Defizit ist einerseits auf die konsequente Rückstellung der Mittel, die aus der Vermietung des Pflegezentrums stammen, zurückzuführen. Zum anderen zahlt der Kanton keine Beiträge mehr zur Unterstützung von Sozialfällen zurück – eine Folge des revidierten Sozialhilfegesetzes. Bürgerpräsident Othmar Werder zeigte sich jedoch optimistisch, dass die Bürgergemeinde Cham ihren finanziellen Verpflichtungen auch in den künftigen Jahren ohne die Erhebung von Steuern nachkommen könne.

Einstimmig befürwortete die Versammlung den Antrag des Bürgerrates auf Gutheissung von 15 Gesuchen von ausländischen Staatsangehörigen sowie das Gesuch eines Schweizers.

Studienwettbewerb sistiert

Wie Othmar Werder an der Versammlung bekannt gab, hat der Bürgerrat den Studienwettbewerb über das Spitalareal sistiert. Die Bürgergemeindeversammlung vom 23. Juni 2006 genehmigte dafür einen Kredit von 150'000 Franken. Bei den weiteren Vorbereitungsarbeiten habe die Einwohnergemeinde dem Bürgerrat völlig überraschend mitgeteilt, dass ihr das Vorhaben derzeit «ungelegen» komme, weil eine Kernrichtplanung in diesem Gebiet anstehe. «Unter diesen Umständen macht es keinen Sinn, den Wettbewerb auszulösen», sagte Werder. Die Einwohnergemeinde stellte die Bewilligung von 30 Parkplätzen in Aussicht. Diese Option werde der Bürgerrat gut prüfen. Zudem werde der Bürgerrat die Sanierung oder den Neubau der Liegenschaft Rigistrasse 7 vorbereiten. Weitere Informationen stellte der Bürgerpräsident an der Versammlung im Sommer in Aussicht.

Ein leiser Warner

Ehrenbürger Hans Kaufmann würdigte an der Versammlung noch einmal die Verdienste von Josef Stähli, dem ehemaligen Werkmeister der Gemeinde Cham. Stähli ist der erste Träger des Anerkennungspreises der Bürgergemeinde Cham, der am 24. November 2006 vergeben wurde. Er sei eines der selten gewordenen markanten Originale, das sein «grosses Anliegen einer wohnlichen und grünen Gemeinde Cham» auf verschiedenen Ebenen vertreten habe. Mit verhaltender Stimme habe er seine warnenden, von echter Sorge geprägten Argumente zu Gunsten der Natur unbeirrt vorgebracht. Für die Leistungen des Geehrten setzte es in der Versammlung einen lang anhaltenden Applaus ab.

Vorlage downloaden: hier. (912 kB)

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