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Diskussion um das Altersheim Büel

Die Chamer Bürgergemeinde-Versammlung diskutierte heftig um den Einbau einer Küche für das Altersheim Büel: deren Sinn war umstritten. Trotzdem genehmigte die Versammlung eine Landabtretung an die Stiftung Altersheim Büel. Genehmigt wurden auch die 14 Einbürgerungsgesuche sowie die Rechnung 2006 der Bürgergemeinde.

 Der Chamer Bürgerpräsident Othmar Werder äusserte sein Bedauern über den Entscheid des Stiftungsrates des Altersheims Büel, künftig die Mahlzeiten selber zuzubereiten. Bisanhin lieferte die Andreas-Klinik die Mahlzeiten im Catering Service. «Eine sinnvolle Zusammenarbeit geht damit zu Ende», äusserte der Bürgerpräsident sein Bedauern. Für die Stiftung dagegen bedeutet der Betrieb einer eigenen Küche mehr Flexibilität und mehr Qualität: «Die Kosten spielen eine untergeordnete Rolle, weil sie ungefähr gleich hoch sind», argumentierte Adolf Durrer, Vizepräsident der Stiftung, an der Bürgergemeindeversammlung, die von rund 60 Personen besucht wurde. Anders sahen es die zahlreichen Votanten, die sich für die Weiterführung der Zusammenarbeit aussprachen: Wenn die Zusammenarbeit zwischen Andreas-Klinik und Pflegezentrum  so gut funktioniere, sei es nicht einsichtig, dass das Altersheim ein Sonderzüglein fahre, wurde argumentiert. Der Stiftungsrat solle auf seinen Entscheid zurückkommen, 300'000 Franken in die Bau einer eigenen Küche zu investieren, wurde an der Versammlung gefordert.

Auslöser der Debatte war der Antrag des Bürgerrates, eine Landparzelle an die Stiftung gratis abzutreten und eine andere im Baurecht – was nach der heftigen Diskussion trotzdem grossmehrheitlich gutgeheissen wurde. Auch wurden 15'000 Franken vom Überschuss der Laufenden Rechnung als Beitrag an die Sanierung des Altersheims gesprochen.

 Zustimmung zu Einbürgerungsgesuchen

Im Weiteren hiessen Stimmberechtigten die Rechnung 2006 gut, die mit einem Ertragsüberschuss von gut 159'000 Franken abschliesst. Ohne Opposition genehmigten die Stimmberechtigen 14 Einbürgerungsgesuche.

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