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Zwei Bürgerräte demissionieren

Die Bürgerräte Erich Oegger und Hans Baumgartner verlassen den Chamer Bürgerrat auf Ende dieser Legislaturperiode. Die Bürgergemeinde-Versammlung vom 23. Juni genehmigte sämtliche Anträge des Bürgerrates, darunter die Rechnung 2008, 16 Einbürgerungsgesuche sowie einen Kredit für eine Publikation über die Spitalgeschichte Cham.

Bürgerpräsident Othmar Werder gab den 73 anwesenden Stimmberechtigten die Demission der Bürgerräte Erich Oegger, seit 1998 im Amt und für Liegenschaften und Kulturförderung, zuständig, und Hans Baumgartner, seit 2006 Bürgerrat und für die Bereiche Einbürgerungen und Wald engagiert, bekannt. Die anderen Mitglieder des Bürgerrates stellen sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Die Wahlversammlung der Bürgergemeinde Cham findet am Dienstag, 29. September 2009, statt.

Herber Verlust in der Rechnung 2008

Othmar Werder führte zur Rechnung 2008 aus, erstmals habe die Bürgergemeinde einen beträchtlichen Verlust von 192'000 Franken aufzuweisen; budgetiert waren lediglich 52'000 Franken. Dieses negative Ergebnis ist vor allem auf die anfallenden Kosten für Strafvollzugsmassnahmen eines Schweizer Jugendlichen zurückzuführen. Der Fall liegt gleich wie jener der Bürgergemeinde Steinhausen. Auch in Cham realisierte die Einwohnergemeinde erst zwei Jahre später, dass es sich bei dem im Strafvollzug steckenden Jugendlichen um einen Chamer Bürger handelt. Die Bürgergemeinde kann keinen Einfluss auf die von der Zuger Staatsanwaltschaft angeordneten Massnahmen nehmen, sondern hat für die Kosten aufzukommen. Die Hälfte der Kosten wird vom Kanton getragen, die andere Hälfte von den Gemeinden (und wenn es sich um einen Chamer Bürger handelt, von der Bürgergemeinde). Die Bürgergemeinde Cham befindet sich in der glücklichen Lage, Reserven gebildet zu haben, die den Verlust decken – doch mehrere solcher Fälle könnte sie nur schwer verkraften, hielt Bürgerpräsident Othmar Werder fest.

 Buchprojekt über das Spital Cham

Oppositionslos hiess die Versammlung einen Bruttokredit von 131'000 Franken für ein Buchprojekt gut: Das so genannte Asyl (heute: Ärztehaus der AndreasKlinik) kann dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiern, was der Bürgerrat zum Anlass nimmt, die wechselvolle Geschichte der Chamer Spitallandschaft aufzuarbeiten. Die Publikation soll in einem Jahr vorliegen.

Keine Opposition erwuchs auch den 16 Einbürgerungsgesuchen.

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