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Bürgergemeinde lanciert den KunstKubusCham

Cham soll ein Kleinstkunsthaus erhalten: den KunstKubusCham. Als Kleinod an der Zugerstrasse beim Städtli-Schulhaus soll er die Kunstszene Cham beleben. Die Bürgergemeinde-Versammlung vom 13. Dezember 2011 wird über das Projekt befinden.

Standort und Gebäude für den KunstKubusCham sind ungewöhnlich: Es handelt sich um eine stillgelegt WC-Anlage der Einwohnergemeinde Cham. Sie ist seit langem nicht mehr in Betrieb und wird von der Öffentlichkeit kaum mehr wahrgenommen, da dichtes Efeu die aus den 60-er Jahren stammende Anlage überwuchert. Das Gebäude ist indessen intakt.

Die Idee von Nina Stähli

Nicht verborgen blieb dieser stille Ort der aus Cham stammenden Künstlerin Nina Stähli, die  als Mitglied der Kulturkommission der Bürgergemeinde Cham die Idee hatte, dort ein Kleinstkunsthaus einzurichten und zu betreiben. Die Kulturkommission erkannte den Reiz und das Potential dieses Gedankens. Früh wurde auch die Einwohnergemeinde als Eigentümerin des Objekts miteinbezogen; der Gemeinderat signalisierte seine Unterstützung und stellt das Gebäude kostenlos zur Verfügung.

Das Konzept des KunstKubusCham

Auch in einem kleinen Raum ist Kultur möglich. Weil sich das Projekt von anderen kulturellen Projekten unterscheidet, wird es auf Interesse und Neugierde stossen. Die Kleinräumigkeit zwingt sowohl Betreiber wie Künstler, neue und aussergewöhnliche Ausstellungsideen und -objekte zu konzipieren. Sie werden zwischen spektakulär und alltäglich variieren. Mit «klein, aber fein» lässt sich der Charakter des KunstKubusCham, so der Name des Projekts und des Hauses, umschreiben. Besucherinnen und Besucher werden nicht stundenlang Ausstellungsobjekte betrachten. Ein Besuch im KunstKubus-Cham wird kurz, intensiv und überraschend ausfallen.

Einbezogen werden Kulturschaffende aus Cham und der Region. Hin und wieder soll auch eine nationale oder internationale Grösse für Furore sorgen. Wichtig ist der künstlerische Anspruch – nicht elitär, aber sehr gut: Das Kunsthaus Cham soll im positiven Sinn für Gesprächsstoff sorgen – nicht nur in Cham und Zug, es darf ruhig schweizweit zur Kenntnis genommen werden.

Ein Kurator formt den KunstKubusCham

Ein Kurator ist der Chef des KunstKubusCham; er wird dem Objekt die Seele einhauchen und dem Betrieb den Stempel aufdrücken. Ein Leitungsgremium aus Personen der Bürgergemeinde, der Einwohnergemeinde und des Trägervereins Kulturcheckin Cham trägt die oberste Verantwortung und stattet den Trägern Rechenschaft ab. Ihm legt der Kurator das Programm zur Genehmigung vor. Der Kurator und ein Mitglied der Kulturkommission gehören der Leitung an, haben aber kein Stimmrecht. Der Trägerverein bildet die Basis und unterstützt den Betrieb auch in einem ideellen Sinn.

Der Umbau

Die Toilettenanlage wird vollständig ausgeräumt. Die  Seitenwände beim  Eingang  werden soweit gekürzt, dass für den neuen Eingang eine kleine Nische bleibt, welche genug  Raum für den Zugang schafft. lm lnnern werden die Wände mit Holzwerkstoffplatten verkleidet, die gut behängt und einfach überstrichen werden können.

Bürgergemeinde-Versammlung entscheidet

Der Bürgerrat wird der Bürgergemeinde-Versammlung vom 13. Dezember 2011 (19.30 Uhr, Saal Restaurant Kreuz, Cham) den Antrag stellen, das Projekt und die Kosten von 64'000 Franken für den Umbau zu bewilligen; davon werden 39'000 Franken dem Kulturfonds belastet. Für den Betrieb wird mit vorerst jährlich 30'000 Franken gerechnet; davon sollen Sponsoren 20'000 Franken übernehmen.

www.kulturcheckin.ch

Vorlage downloaden: downloaden (2,6 MB)

So präsentiert sich heute die stiigelegt WC-Anlage an der Zugerstrasse.

Ideenskizze: Sammelstücke aus dem Museum für Urgeschichte.

Ideenskizze: Herbstliches Laub aus Cham, eingepackt in Laubrechen.

Ideenskizze: Lesung und Musik

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