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Übergabe des Anerkennungspreises durch Bürgerpräsident Othmar Werder an die «Giftsprützi» .

Anerkennungspreis für Schnitzelbankgruppe Giftsprützi

Der vierte Anerkennungspreis der Bürgergemeinde Cham ging an die Schnitzelbankgruppe Giftsprützi. Die Verleihung erfolgte an der Bürgergemeinde-Versammlung vom 11. Dezember 2012.

Armin Werder, früher selbst Mitglied einer Schnitzelbankgruppe, hielt an der Chamer Bürgergemeinde-Versammlung die Laudatio auf die Schnitzelbankgruppe «Giftsprützi». Er sagte: Zur 700-Jahr-Feier kam der «Horchende» (eine Skulptur) in den Villette-Park. Doch sagen tut er nichts. Deshalb haben bereits 1987 eine Chamerin und drei Chamer die Aufgabe des Hofnarrs übernommen. Sie seien extrem neugierig, so Armin Werder, sammelten Zeitungsartikel, schnappten Begebenheiten aus dem Dorf auf oder sind häufig in den Wirtschaften zu Besuch. Und dann, an der  Fasnacht, tauchen sie auf, verkleidet und in andere Rollen geschlüpft – eben als «Giftsprützi», um den Chamerinnen und Chamer den Spiegel des alltäglichen Lebens vorzuhalten. Und das seit 25 Jahren.

Eine Bereicherung des Kulturguts Fasnacht
Armin Werder kam in seiner Laudatio zum Schluss, dass die «Giftsprützi» in den 25 Jahren ihres Wirkens einen wertvollen Beitrag zur Bereicherung des Kulturguts Fasnacht geleistet hätten. Dieser Ansicht war auch der Bürgerrat Cham, der auf Antrag seiner Kulturkommission den Anerkennungspreis der Chamer Schnitzelbankgruppe verlieh. Dieser Preis, verankert im Kulturreglement der Bürgergemeinde, geht an Persönlichkeiten und Gruppierungen für «treu geleistete Arbeit innerhalb der Gemeinde, die – oft ohne öffentliche Anerkennung – eine Hebung der Wohn- bzw. Lebensqualität in Cham zur Folge hat» (Zitat aus dem Reglement). Mit einem kräftigen Applaus gaben die rund 170 Anwesenden ihrer Freude über die Vergabe des Preises an die Mitglieder der «Giftsprützi», Luzia Küng, Silvan Eberle, Beat Haas und Mike, Limacher, kund. Diese liessen sich nicht lumpen und gaben eine Kostprobe ihres Könnens ab. Von Bürgerpräsident Othmar Werder erhielten sie anschliessend je eine Urkunde überreicht sowie den Anerkennungspreis in der Höhe von 5000 Franken.

> Laudatio von Armin Werder

> Neue Zuger Zeitung vom 13. Dezember 2012

     
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